Kräuter und Blüten aus den Schweizer Bergen: Valposchiavo, das sonnige Tal im Süden Graubündens, besticht durch Naturschönheiten und landschaftliche Vielfalt.

Die einzigartige Landschaft reicht von der hochalpinen Eis- und Schneeregion des Bernina-Massivs bis zu den Rebbergen und Obstgärten des Veltlins. Die Region Valsposchiavo (zu Deutsch: Puschlav) lockt mit südlichem Ambiente und leckeren lokalen Spezialitäten. Allein die Anreise mit der Räthischen Bahn, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, ist ein eindrückliches Erlebnis. 

Aus Norden kommend, liegt Valposchiavo hinter den Bergen – hinterwäldlerisch waren die Bewohner aber noch nie. Ende des 19. Jahrhunderts wanderten viele von ihnen nach Spanien oder England aus und brachten es dort als Zuckerbäcker zu Reichtum. In ihrer alten Heimat liessen sich die Rückkehrer pastellfarbene Patrizierhäuser errichten. So verwandelte sich das Städtchen in einen prachtvollen Ort mit mediterranem Flair.

Geographisch reicht das Tal vom Bernina-Pass bis nach Tirano in Italien. Dank seinen klimatischen Gegebenheiten ist das Valposchiavo für den Anbau von Kräutern und Blumen geradezu prädestiniert. Im Tal setzt man schon lange auf Ökoanbau. Mittlerweile sind 85 Prozent aller landwirtschaftlichen Erzeugnisse hier Bioprodukte – Tendenz steigend.

www.valposchiavo.ch